Vorstand

Neuer DSL-Vorstand für die nächsten 3 Jahre gewählt

Zum ersten Mal fand die Wahl des Vorstandes als Briefwahl bundesweit statt.
Unser Dank geht an die zahlreichen Wähler, die ihre Stimmen abgaben.
Mit großer Mehrheit der abgegebenen Stimmen wurde PD Dr. med. Michael A. Überall als DSL-Präsident gewählt. Bestätigt in ihrem Amt wurden Uta Obst und Günter Rambach. Neu im Vorstand begrüßen wir Heike Rathmann und Marianne Simon.
Frau Birgitta Gibson wurde zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt und bleibt dem Vorstand mit ihren langjährigen Erfahrungen erhalten.

PD Dr. med. Michael Überall

Präsident

„Wir stehen vor völlig neuen Herausforderungen in unserem Gesundheitssystem. Eines unserer Ziele ist es, neue Behandlungsansätze breit verfügbar zu machen. Dies setzt großes Engagement und Durchsetzungsvermögen voraus. Die Deutsche Schmerzliga ist gefordert, diesen Prozess aktiv mit zu gestalten und die Perspektiven und Kompetenzen der Patienten einzubringen. Um dies leisten zu können, müssen wir uns auf der bundespolitischen Ebene dafür einsetzen, dass die notwenigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Es gilt, die Einflussmöglichkeiten der Patienten im Gesundheitssystem zu stärken.“

Priv. Doz. Dr. med. Michael A. Überall, Jahrgang 1963, ist Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin mit dem Schwerpunkt Neuropädiatrie. Er ist medizinischer Direktor des Instituts für Neurowissenschaften, Algesiologie und Pädiatrie in Nürnberg und leitet das Regionale Schmerzzentrum DGS in Nürnberg.

Uta Obst

Vizepräsidentin

Schmerzpatienten – chronisch Schmerzkranke – „haben es nicht einfach!“
Meist haben sie eine Odyssee von Behandlungen, Untersuchungen und Ärztebesuche verschiedenster Art hinter sich, oft bis zur Verzweiflung/Entmutigung.
Deshalb möchte ich im Vorstand meine ganze Kraft einsetzen, diese Situation, vor allem auch auf politischer Ebene zu verbessern und meine Ideen diesbezüglich einbringen.

Uta Obst, 60 Jahre, seit über 20 Jahre selbst Betroffene

Günter Rambach

Vizepräsident

Heike Rathmann

Vizepräsidentin

„Seit den 5 Jahren, in denen ich bundesweit das Schmerztelefon betreue, ist mir vieles deutlich geworden.
Es geht den meisten chronischen Schmerzpatienten ähnlich, obwohl jeder sein eigenes Schicksal hat.
Chronisch krank heißt täglich mit Schmerzen zu leben, Veränderungen in der Familie und mit Freunden, Veränderung bei der Arbeit bis hin zum Verlust, die soziale Komponente, Verlust an Selbstwertgefühl und die jahrelange Odyssee von einem Arzt zum anderen zu gehen in der Hoffnung auf Besserung.
Ich selbst habe erfahren, wie viel Kraft es kostet, um wieder mehr Leben in sein Leben zurück zu holen; es betrifft nicht nur die körperliche Seite, sondern Körper, Geist und Seele.
Und alles will angeschaut werden. Doch schaffen wir es, das Unveränderliche anzunehmen? Gibt es Möglichkeiten, wieder mehr Licht in das Leben zu bekommen, auch wenn es oft nur sehr kleine Schritte sind?
Und hier sehe ich meinen Platz in der Vorstandsarbeit:
Hilfe zur Selbsthilfe in Kontakten zu unseren Mitgliedern, damit nicht jeder für sich allein ist, sondern wir zusammen gehen.
Austausch über Erfahrungen aus Krankenhausaufenthalten und Treffen mit Ärzten sämtlicher Bereiche.“

Heike Rathmann,
Jahrgang 1960, ist gelernte staatl. gepr. Hauswirtschaftsleiterin, 2 erwachsene Söhne,
hat bis zur Erwerbsminderungsrente in der Energiewirtschaft gearbeitet.
Ich habe ein 6-jähriges Studium in Traditionell Chinesische Medizin an einer Internationalen Schule für Akupunktur absolviert, leite seit 2014 eine Selbsthilfegruppe der Deutschen Schmerzliga und betreue seit 2016 das Schmerztelefon der DSL.

Marianne Simon

Vizepräsidentin

Der Weg zur richtigen Schmerzbehandlung ist bei den meisten Schmerzpatienten recht weit. Teilweise nehmen die Ärzte uns Schmerzgeplagten einfach nicht ernst!
Das habe ich auch selbst so erlebt und erst mit Hilfe der Deutschen Schmerzliga e.V. einen Schmerztherapeuten gefunden, der mir helfen konnte und auch wollte.
Daher bin ich schon als Selbsthilfegruppenleiterin mit vielen Patienten, Ärzten, Therapeuten, den Medizin-Studenten in Heidelberg und auch den Abgeordneten in Land und Bund in Verbindung. Dies möchte ich gerne während meiner Vorstandstätigkeiten weiter ausdehnen. Ferner möchte ich die Vorstandskollegen bei den Herausforderungen durch meine Arbeit unterstützen.

Marianne Simon, Jahrgang 1963, seit dem 2. Lebensjahr regelmäßige Akut-Schmerzen und seit 2007 chronische Schmerzpatienten.

Birgitta Gibson

Ehrenvorstandsmitglied

„Erst durch eine kompetente Schmerztherapie habe ich wieder Lebensqualität erlangt. Nachdem es mir endlich besser ging, wollte ich Betroffenen beistehen und ihnen Mut machen, nicht aufzugeben. Bei der Gründung der Deutschen Schmerzliga dabei zu sein, war für mich deshalb die richtige Schlussfolgerung aus meiner Krankengeschichte.“

Birgitta Gibson, Jahrgang 1948, ist Lehrerin, i. R. Sie ist Schmerzpatientin seit 1983. Im Jahr 1989 gründete Birgitta Gibson in Frankfurt am Main eine Selbsthilfegruppe für Schmerzpatienten, die zur Keimzelle der Deutschen Schmerzliga (DSL) wurde. Frau Gibson gehört zu den Gründungsmitgliedern der Patientenorganisation. Von 1997 – 1999 war sie Mitglied im Vorstand und engagierte sich seit 2002 bis März 2021 erneut als Vizepräsidentin der DSL. Ab jetzt unterstützt Frau Gibson die DSL als Ehrenvorstandsmitglied.

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